Tschac­ka-Tschac­ka-Gitar­rist sucht Gle­ich­gesin­nte”, so lautete die Zeitungsan­nonce, mit der Mar­tin 2001 in Bonn den Funky­mo­do-Sound zum Leben erweck­te. Bald schon kochte eine Rhyth­mus­gruppe mit den staub­trock­e­nen Bumm-Tschack-Trom­meln von Ingo Burk­ert (Sieg­burg), blub­bern­den Ham­mond-Orgeln à la Christoph Möhl (Bonn/Heidelberg) und ‑natür­lich- mit Tschac­ka-Tschac­ka-Gitarre von Mar­tin Sprinkart (Bonn) eine brodel­nde und kräftige Groove-Suppe. Diese schmack­hafte Grund­lage wurde im Laufe der Zeit durch eine deftige Bläsersek­tion um Woto Kress (Rema­gen) erweit­ert, die den Groove mit schar­fen Riffs und würzi­gen Melo­di­en abrun­det.

Während diese vier Mod­os seit Jahren die Küche schmeißen, gab es am Bass im Laufe der Jahre einige Wech­sel. Slap­piger denn je sorgt nun Mar­tin Sza­lay für das richtige Kitzeln in der Bauchge­gend. Doch was wäre dieses Küchen­team ohne Front­mann Pas­cal Nolt­ing (Hen­nef), der die Teller mit leck­er­er Funk-Haus­man­nskost, ein­er Prise samtigem Jazz, raben­schwarzem HipHop und son­nigem Reg­gae an südamerikanis­ch­er Sal­sa-Sauce mit jed­er Menge guter Laune und beachtlichem musikalis­chem Spek­trum serviert.

Dabei hat Funky­mo­do in den ver­gan­genen 10 Jahren immer wieder gern über den eige­nen Teller­rand geschaut, z.B. bei Auftrit­ten mit der Break­dance-Welt­meis­terin Francesca aus Ital­ien (2005) oder gemein­samen Pro­gram­men mit Gast­musik­ern wie z.B. Alex Riemen­schnei­der von Libero. Egal ob auf Stu­den­ten­feten, Einweihungs‑, Betriebs- und Geburt­stags­feiern, Ope­nAir Fes­ti­vals und schlichtwegs Par­tys aller Art, macht Funky­mo­do glück­lich wie eine große Schüs­sel Mousse au Choco­lat. Und das genau ist der Grund, warum Funky­mo­do auch nach 10 Jahren noch funk­tion­iert. Funky­mo­do sind gut befre­un­dete Hob­byköche, die lieben was sie zubere­it­en – und das schmeckt das Pub­likum.