Mausefalle 33 1/3

Bonns einzige Hafenkneipe

News

Konzertabsagen bis 23.10.2020

Liebe GästIn­nen, liebe Musik­erIn­nen,

wir haben es grad alle schw­er. Ein Virus tanzt uns auf der Nase und in der Nase und im Rachen­raum herum … Dieser kleine Dreckskerl macht uns allen das Leben in vielfältiger Weise schw­er.

Dies hat viele Kon­se­quen­zen und Fol­gerun­gen. Wir möcht­en uns auf die Kon­se­quen­zen für die Mause­falle beschränken. Alles andere wurde bere­its gesagt oder wird gesagt wer­den.

Eine Kon­se­quenz ist beispiel­sweise, dass wir als Gas­tronomie — und auch Konz­ert­büh­nchen – strik­teren Hygie­n­eau­fla­gen unter­liegen als jemals zuvor. Exem­plar­isch möcht­en wir aus den für uns gülti­gen Regelun­gen zitieren:

  • 14 Abs. 1 ‚Coro­naSch­VO:

Beim Betrieb von Restau­rants, Gast­stät­ten, Kneipen, Bars, Imbis­sen, (Eis)-Cafés, öffentlich zugänglichen Mensen und Kan­ti­nen, Speisewa­gen und Bistros im Per­so­n­en­verkehr sowie ähn­lichen gas­tronomis­chen Ein­rich­tun­gen sind die in der Anlage zu dieser Verord­nung fest­gelegten Hygiene- und Infek­tion­ss­chutz­s­tan­dards zu beacht­en. Am sel­ben Tisch dür­fen gemein­sam nur Per­so­n­en sitzen, die zu den in § 1 Absatz 2 genan­nten Grup­pen gehören.

  • 14 Abs. 3 ‚Coro­naSch­VO:

Gas­tronomis­che Betriebe nach Absatz 1 und 2 dür­fen abge­tren­nte und gut zu durch­lüf­tende Räum­lichkeit­en für nach dieser Verord­nung zuläs­sige Ver­anstal­tun­gen und Ver­sam­mungen unter den dafür gel­tenden Voraus­set­zun­gen zur Ver­fü­gung stellen. 

  • 13 Abs. 1 ‚Coro­naSch­VO:

Bei Ver­anstal­tun­gen und Ver­samm­lun­gen, die nicht unter beson­dere Regelun­gen dieser Verord­nung fall­en, mit bis zu 100 Teil­nehmern sind geeignete Vorkehrun­gen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleis­tung eines Min­destab­stands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwis­chen Per­so­n­en, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genan­nten Grup­pen gehören, und gegebe­nen­falls zur Umset­zung ein­er Pflicht zum Tra­gen ein­er Mund-Nase-Bedeck­ung (§ 2 Absatz 3) sicherzustellen. Außer im Freien ist zudem die ein­fache Rück­ver­fol­gbarkeit nach § 2a Absatz 1 sicherzustellen. Wenn die Teil­nehmer während der Ver­anstal­tung oder Ver­samm­lung auf fes­ten Plätzen sitzen, kann für die Sitz­plätze das Erforder­nis eines Min­destab­stands von 1,5 Metern zwis­chen Per­so­n­en durch die Sich­er­stel­lung der beson­deren Rück­ver­fol­gbarkeit nach § 2a Absatz 2 erset­zt wer­den. In geschlosse­nen Räu­men ist außer­halb des Sitz­platzes eine Mund-Nase-Bedeck­ung im Sinne von § 2 zu tra­gen. 

Aus der zwin­gen­den Anlage „Hygiene- und Infek­tion­ss­chutz­s­tan­dards“ zur Coro­naSch­VO möcht­en wir nur zwei Punk­te zitieren:

  1. Alle Gast- und Geschäft­sräume sind aus­re­ichend zu belüften. Abfälle müssen in kurzen Inter­vallen ord­nungs­gemäß entsorgt wer­den.
  2. Alle Kon­tak­t­flächen wie Arbeits­flächen, Pol­ster, Stüh­le, Tis­che, Speisekarten, Gewürzspender etc. sind nach jedem Gebrauch mit einem fet­tlösenden Haushalt­sreiniger zu reini­gen.

Und schließlich § 8 Abs. 1 und 3 Coro­naSch­VO:

  • Bei Konz­erten und Auf­führun­gen in The­atern, Opern- und Konz­erthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder pri­vat­en (Kultur-)Einrichtungen sowie auf Ver­anstal­tungs­bere­ichen im Freien mit bis zu 100 Zuschauern, sind geeignete Vorkehrun­gen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleis­tung eines Min­destab­stands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwis­chen Per­so­n­en, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genan­nten Grup­pen gehören, zur dauer­haften guten Durch­lüf­tung der Räum­lichkeit, ins­beson­dere im Büh­nen­bere­ich, zur Rück­ver­fol­gbarkeit nach § 2a Absatz 1 und gegebe­nen­falls zur Umset­zung ein­er Pflicht zum Tra­gen ein­er Mund-Nase-Bedeck­ung (§ 2 Absatz 3) sicherzustellen. Wenn die Teil­nehmer auf fes­ten Plätzen sitzen, kann für die Sitz­plätze das Erforder­nis eines Min­destab­stands von 1,5 Metern zwis­chen Per­so­n­en durch die Sich­er­stel­lung der beson­deren Rück­ver­fol­gbarkeit nach § 2a Absatz 2 erset­zt wer­den.
  • Bei Auf­führun­gen nach den Absätzen 1 und 2 mit Sprechthe­ater, Musik mit Blasin­stru­menten oder Gesang muss der Abstand zwis­chen Pub­likum und Bühne min­destens 3 Meter betra­gen.

Wir haben das mal alles gecheckt und durch­dacht. Ver­bun­den mit den Lärm­schutzvorschriften und dem Bedürf­nis manch­er weniger Nach­barn, bere­its um 20:00 h Toten­stille genießen zu wollen, kön­nen wir auf dieser Grund­lage keine Konz­erte durch­führen; die Durch­lüf­tung der Gas­träume wäre dann nicht möglich, neben all den anderen Imp­lika­tio­nen, die eine Konz­ert­durch­führung bedeuten würde.

Wir wer­den daher alle Konz­erte, die bei uns ab Sep­tem­ber gebucht waren, bis zum Ende der Herb­st­fe­rien, mithin bis zum 23.10.2020, stornieren.

Natür­lich bedauern wir dies, sehen aber keine andere Möglichkeit, um den zwin­gen­den Hygie­n­ean­forderun­gen nachzu­fol­gen und um die Gesund­heit unser­er Gäste nicht zu beein­trächti­gen.

Natür­lich wer­den wir die Sit­u­a­tion beobacht­en und weit­ere Maß­nah­men oder auch Lockerun­gen in Betra­cht ziehen.

Nu geiht dat los

Liebe Gästin­nen, liebe Gäste, liebe Diverse, liebe Enya,

die Lan­desregierung hat ver­fügt, und so fügen wir uns denn, bis zur näch­sten Schließung .… oder so …

Am Mittwoch, den 13.05.2020, macht die Mause­falle 33 1/3 wieder auf. Wir haben die Zeit der Schließung genutzt, um ein wenig Poli­tur in die ehren­werte Pati­na zu bekom­men und auch das eine oder andere Neue zur Ver­schönerung unser­er Außen­flächen zu erwer­ben, ganz nach dem Mot­to: Was wir immer schon mal machen woll­ten, aber nicht zu wagen ver­sucht­en während der 365 Tage währen­den Betrieb­szeit.

Wir hat­ten dabei Hil­fe; nicht nur tatkräftige, son­dern auch finanzielle.

Finanziell ist zum einen die sehr dankenswerte Soforthil­fe von Bund und Lan­desregierung zu benen­nen, zum anderen haben manche unser­er Gäste, ver­an­lasst unter anderem durch Dorothee Wess, Spenden gesam­melt, um uns über diese umsat­zlose Zeit seit dem 16.03.2020 hin­wegzuhelfen. Eine wun­der­bare Geste, die wir wirk­lich sehr zu schätzen wis­sen und für die wir über­aus dankbar sind. Aus daten­schutzrechtlichen Grün­den wer­den wir diese Gäste jet­zt nicht nen­nen, aber sie mögen ver­sichert sein, dass wir unseren Dank zeigen wer­den.

Dann danken wir auch allen Mitar­beit­ern, Nach­barn, Fre­un­den, die uns tatkräftig bei der Fer­tig­stel­lung unser­er Pro­jek­te geholfen haben. Der Qua­si-Lock­down war für uns auch irgend­wie eine tolle Zeit, weil wir manche Men­schen bess­er ken­nen­ler­nen und ihre Hingabe für unsere Gast­stät­ten­pro­jekt erleben durften.

Nun ja, wo viel Licht ist, ist auch Schat­ten. Der Schat­ten man­i­festiert sich in den aus unser­er Sicht notwendi­gen Hygien­evorschriften, die es uns nicht erlauben wer­den, die Mause­falle so zu betreiben, wie wir und unsere Gäste es früher gewöh­nt waren.

Eine Vielzahl von Hygien­evorschriften ist zu beacht­en. Wer möchte, kann diese unter der beige­fügten PDF nach­le­sen. Wenn man sie nicht liest, kein Prob­lem, wir haben sie gele­sen, verin­ner­licht und wer­den die Gäste darauf aufmerk­sam machen.

Aber den HSV guck­en wir natür­lich trotz­dem … und die ganzen anderen Vere­ins­man­nschaften und Unternehmen aus 1. und 2. Liga. Das geht ja dann schon am Sam­stag mit dem Revierder­by los, und wir wer­den alle Bildgeräte, die wir haben, an den Start brin­gen, damit mit gebühren­dem Abstand jed­er Inter­essierte sich die zuschauer­losen Bilder anschauen kann.

Sum­ma sum­marum: Vielle­icht reserviert Ihr bess­er dem­nächst, entwed­er über die Social-Media-Kanäle oder über Email … und wer Tele­fon­num­mern hat, kann natür­lich auch diese anwählen.

Wir sehen uns!

2020–05-08_anlage_hygiene-_und_infektionsschutzstandards_zur_coronaschvo_vom_8._mai_2020_0

Eloge an die Frische Luft

Fast alles wie früher …

Wet­ter schön … Früh­ling naht … Frische-Luft-Schnap­pen erlaubt …

Diese ver­wöh­nen­den Beglei­tum­stände wollen wir mit einem leck­eren Heiß- respek­tive Kalt­getränk ver­süßen oder wenig­stens begleit­en …

Hierzu öffnet die Mause­falle ihren Küh­lkeller und bietet Außer-Haus oder auch nach dem Mot­to „Raus aus dem Keller, das Bier braucht frische Luft!“ ihr vielfältiges Getränke­sor­ti­ment an, an dem unsere Gäste gerne teil­haben dür­fen, wenn nicht sog­ar sollen.

Es geht los am Dien­stag nach Ostern, also dem

14.04.2020.

Unsere Getränke dür­fen ab Dien­stag dann jeden Tag von 16:00 h bis wenig­stens 20:00 h Frischluft schnap­pen.

Und ein paar Gim­micks haben wir auch noch für Euch. Laßt Euch über­raschen!

Bedenkt bitte, dass alle Gäste genü­gend Abstand vor­einan­der haben müssen, es sei denn, sie sind schon ver­heiratet, ver­bun­den, in ein­er Wohnge­mein­schaft lebend, ver­wandt ersten Grades oder son­st wie ver­schwipsert.

50m Abstand, sagt die Lan­desregierung NRW, 50m, nicht 20cm.

Daher: Geht nach Erhalt Eur­er Getränke bitte Rich­tung Prinz-Albert-Str., Schu­mannstr. oder in Rich­tung der Bah­n­gleise. In der Nähe der Bah­n­gleise, links oder rechts davon, kann man auch ganz nett ver­weilen … an der frischen Luft!

Und so bleibt auch bei der Maus fast alles wie früher …

Corona

Wie Ihr vielle­icht bemerkt habt, ist die Mause­falle, wie auch alle anderen Gas­tronomien, wegen der Coro­na-Pan­demie geschlossen.

Da wir keine Küche haben, kön­nen wir auch keinen Hausverkauf anbi­eten.

Und Fass­biere außer Haus wollen wir Euch nicht verkaufen … wer mag schon schales, abge­s­tandenes Bier.

Aber wir wer­den die Zeit nutzen, um das eine oder andere auf Vor­der­mann zu brin­gen. Und wir hof­fen, dass bald alle Men­schen in diesem unseren Lande so sich­er vor dem Virus ist, dass wir wie auch unsere geschätzten Mit­be­wer­ber wieder öff­nen kön­nen und wir uns alle gesund und munter wieder­se­hen.

Bleibt zu Hause, stay safe … machen wir das Beste draus, und dann freuen wir uns, wenn es wieder weit­er geht!

Paule (Paulchen, Kuscheltiger)

Der Kuschel- oder Zim­mer­tiger, wie ihn Melanie so gern nen­nt, mein Paulchen, mein Long-Time-Com­pan­ion, der Peti, Melanie und in dem Falle vor allem mich für 18 1/2 Jahre begleit­et hat, entsch­ied sich vor­let­zte Nacht, ein anderes Uni­ver­sum aufzusuchen. Kein anderes tierisches Lebe­we­sen war jemals länger an mein­er Seite als Paulchen.

Der Bewahrer unser­er Küche und unseres Wohnz­im­mers, der Ver­wal­ter unser­er Woh­nung, der auf­passte, während wir unseren Geschäften und manch­mal auch Vergnü­gun­gen in der Mause­falle nachgin­gen, hat sich ver­ab­schiedet. Jet­zt müssen wir sel­ber auf­passen …

Der Hun­de­v­er­ste­her, der drei mehr oder min­der erwach­sene Hunde erleben durfte (mußte), der mit ihnen klar kam und ihnen gebührend Raum ein­räumte, maun­zt nicht mehr.

Den Kuschelkater, der ins­beson­dere junge Men­schen an sich ran­ließ, nicht weglief, son­dern Kinder mit stois­ch­er Gelassen­heit über sich erge­hen ließ, kön­nen wir nicht mehr hören.

Er hat Peti und mich im April/Mai 2001 aus­ge­sucht. Wir standen vor 15–18 Katzenkindern. Paulchen krabbelte damals, 8 Wochen alt und sehr, sehr klein, im Bier­garten der Mause­falle rück­wärts (SIC!) in meine Bermu­da-Shorts. Diesen Ver­mäh­lungsantrag kon­nten wir/ich nicht ablehnen.

Unvergessen:

Peti und ich hat­ten alles Licht in unserem sein­erzeit­i­gen zu Hause aus­gemacht, immer wieder. Gle­ich­wohl immer wieder, wenn nach Hause kom­mend, bran­nte Licht in der Woh­nung. Oh Wun­der: Es war der beleuchtete Kühlschrank, in dem Du gehockt hast, lieber Paule, ohne dass wir wußten, wie Du den immer wieder aufgemacht hast. Du warst bes­timmt auf der Suche nach Krabben (Favourite #1), Roast­beef (Favourite #3), Lachs (Favourite #2), Thun­fisch (Favourite #4), Forelle (Favourite #5) … Du bist halt ein Fein­schmeck­erchen ;-).

Oder die schöne, 2,50 m hohe Phönix­palme, die ich für 300 € von den Vormi­etern erstanden habe. Wie Du die inner­halb von drei Monat­en zer­legt hast, aber so viel Spaß an Bäum­chen­klet­terei hat­test, das war wirk­lich bemerkenswert.

Grüß mir Lucy und Lil­ly, stups sie an und kuschel Dich.

Dein Brummen/Schnurren neben uns wer­den Melanie und ich lange mis­sen.

Du bleib­st in unserem Herzen. Du bist ein Guter. Und ver­dammt, ich ver­misse Dich wie Bolle. Und schi­ete­gal, das Melanie und ich gen­ervt von Dir ob Deines Hungers mor­gens zur Unzeit geweckt wur­den. DAS wird fehlen.

Ich liebe Dich, Paulchen.

Dev­as­tat­ed, I am … sor­ry.

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